Barrierefreies Bauen und Wohnen

Der Wunsch, bis ins hohe Alter eigenständig und sicher in der eigenen Wohnung zu leben, ist mehr als ein Trend; es ist ein menschliches Bedürfnis. Wer die Alternative hat, im Alter Zuhause wohnen zu können, wird sie im Regelfall - nach meinen Erfahrungen - gegenüber dem Leben in einer Seniorenresidenz oder einem Pflegeheim bevorzugen. Doch wie kann man im Senioren-Alter weiterhin sicher und komfortabel im eigenen Heim leben?

Heute gibt es viele Möglichkeiten, ein Handicap zu kompensieren und ein autarkes (selbstständiges und selbstbestimmtes) Leben in den eigenen vier Wänden zu unterstützen. Diese 'Helfer im Alltag' reichen von Küchenutensilien, Badewannen-Lift über eine barrierefrei geplante Wohnung und Treppenlift bis zum Aufzug.

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Fotocollage: Planung und Gestaltung für den Umbau eines 60iger-Jahre Bades zu einem barrierefreien Bad

Anliegen der barrierefreien Planung und Gestaltung ist, unnötige Stufen und Stolperschwellen zu vermeiden. Zum Beispiel stellen Duschwannen, Teppiche (frei liegende) oder die Schwelle zur Balkontür ein Gefahr dar, darüber zu stolpern und zu fallen. Dies führt oft zu ernsthaften Verletzungen - bei älteren Menschen häufig zum gefürchteten Oberschenkelhalsbruch (Schenkelhalsfraktur).

Diese Stolperstellen stören nicht erst, wenn man "alt & gebrechlich" ist. Bei akuten Bandscheibenproblemen und rheumatischen Erkrankungen sind Sicherheit und Komfort ebenfalls von Vorteil. SportlerInnen verletzen sich im Laufe ihres Lebens öfter mal am Bein - beispielweise kommen bei Ski-FahrerInnen Meniskus-Verletzungen häufig vor. Von ebenerdig gestalteten, barrierefreien Wohnungen profitieren folglich Menschen in jedem Lebensalter; ebenso Familien mit Kindern: Die Wohnungen sind - auch mit dem Kinderwagen - leichter zugänglich und insgesamt praktisch.

Lebensräume, die die Eigenständigkeit ihrer BewohnerInnen unterstützen, beziehen sich auch auf Einschränkungen im Sehen, Hören oder anderen körperlichen Einschränkungen (Handicaps).

Die Planung barrierefreier Lebensräume berücksichtigt gleichermaßen die DIN-Normen wie die individuellen Gegebenheiten der Menschen vor Ort. Schließlich entspricht kein Mensch einer Norm. In der Fachplanung werden die Körpermaße und die Beweglichkeit eines Menschen - sowie seine Einschränkungen bzw. die fortschreitende Entwicklung einer Erkrankung (Progredienz) analysiert. In Abstimmung mit der DIN-Norm wird eine maßgeschneiderte persönliche Lösung entwickelt.

Für weitergehende Informationen sprechen Sie mich bitte unverbindlich an. Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen.

Herkunft und Hintergrund des indischen Feng Shui (vedische Architektur)

‚Yoga des Wohnens‘ ist eine weitere Bezeichnung für das Indische Feng Shui bzw. die vedische Architektur. Das Wissen entstammt der gleichen Wurzel wie Ayurveda und Yoga: Den Veden – den ‚Büchern des Wissens‘ Altindiens. In diesen Schriften wird seit über 3.000 Jahren gelehrt, wie wir gesund leben und wohnen können. Die mündlichen Überlieferungen dieses Erfahrungswissens reichen noch viel weiter zurück. Die ‚Wissenschaft des gesunden Wohnens‘ ist im Sthapatya-Veda niedergeschrieben. 

Die vedische Architektur wird auch als Vastu, Vaastu, Vasati, Vastushastra und Vastuvidya bezeichnet.

Hinter all diesen Bezeichnungen verbirgt sich ein sehr komplexes und ganzheitliches Gestaltungswissen: die altindische Architektur-, Städtebau- und Gestaltungslehre. 

Die ältesten Städte, die nach diesen Grundsätzen erbaut wurden, entstanden ca. 2600 v. Chr. im Industal. Dabei handelt es sich um die Städte Harappa und Mohenjo-Daro.

Jyotish - die vedische / indische Astrologie

Die vedische Astrologie wird als Jyotish bezeichnet. Der Begriff leitet sich von Jyoti (Licht) ab. Jyotish kann man als Lehre des Lichts verstehen. Licht im Sinne von Erkenntnis und Einblick in unser Karma (Handlung), das als Resultat unserer Handlungen in Vorleben verstanden wird.
Erfahrene Astrologen/-innen erkennen in den Planetenkonstellationen zum Zeitpunkt der Geburt die Stärken und Schwächen eines Menschen, seine – vielleicht verborgenen – Talente und Aufgaben.
Gefahren oder Hindernisse durch ungünstige Planetenkonstellationen können erkannt und bewusst transformiert (aufgelöst bzw. auf einer anderen Ebene verarbeitet) werden, wenn man sie rechtzeitig wahrnimmt.
Die vedische Astrologie bietet verschiedene Möglichkeiten, negative Planeteneinflüsse zu transformieren und geschwächte Planeten zu stärken, z. B.:

  • Rezitieren (lautes wiederholen) der den Planeten zugeordneten Sanskrit-Texte (Sanskrit ist die Altindische Sprache)
  • Tragen der entsprechenden Edelsteine - z. B. als Schmuckstück
  • Korrekturmaßnahmen auf Wohnungsebene in Kombination mit der vedischen Architektur- & Gestaltungslehre

In Verbindung mit der vedischen Architekturlehre des gesunden und harmonischen Wohnens – lassen sich weitere Rückschlüsse auf das Schicksal eines Menschen ziehen:

  • Gesundheitliche Wechselwirkungen zwischen einer Wohnung und ihren Bewohner/-innen
  • Partnerschaftliche Aspekte
  • Finanzielle Tendenzen

Hierzu wird das Horoskop auf den Gebäudegrundriss übertragen und in Verbindung mit diesem interpretiert. Die Korrekturempfehlungen einer Lebensraum-Analyse auf dieser Basis ermöglichen den Bewohner/-innen, ihr Schicksal durch eine Veränderung ihrer wohnlichen Situation positiv zu beeinflussen.

Jyotish unterscheidet sich in einigen Aspekten von der uns eher vertrauten westlichen Astrologie:

  • Die vedische Astrologie geht vom siderischen (unbeweglichen) Tierkreis aus, der sich an der Position des Fixsternes Spica orientiert;
  • die westliche bezieht sich auf den tropischen (beweglichen) Tierkreis und bezieht sich auf die Position der Sonne.
  • Folglich ergibt sich zwischen dem siderischen und tropischen Tierkreis eine Differenz von derzeit ca. 24°.
  • Die Positionen der Planeten in einem vedischen Horoskop sind gegenüber ihrer Position in der westlichen Astrologie um ca. 24° „zurückzurechnen“.
  • Die vedische Astrologie berücksichtigt die sogenannten Mondhäuser (27 Nakshatras) und die Mondknoten Ketu (absteigend) und Rahu (aufsteigend).
  • Die westliche Astrologie bindet in ihre Horoskopinterpretation neben den unten genannten Planeten Neptun, Pluto und Uranus ein;

die vedische bezieht sich auf die „klassischen“ Planeten Jupiter, Merkur, Mars, Venus, Saturn sowie Sonne und Mond.

 

Indisches Feng Shui – die vedische Architektur-Lehre Altindiens

Das vedische Architektur-& Gestaltungslehre zeigt auf, wie wir die geophysikalischen Energien* förderlich in Haus und Grundstück einfließen lassen und zu unserem Wohlbefinden nutzen können. Darüber hinaus wird die Resonanz zu den Planeten unseres Sonnensystems beschrieben: Die Anordnung von Eingang, Küche, Bad, Toilette, Schlafzimmer usw. gibt Auskunft darüber, ob sich die Eigenschaften der Planeten förderlich oder hemmend auf uns - und unser Schicksal - auswirken. Erkenntnisse aus der Quantenphysik liefern erste Erklärungsansätze für diese Wechselwirkungen.

Eine Analyse von Grundstück und Haus bzw. Wohnung erlaubt Rückschlüsse auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der BewohnerInnen. Finanzielle Tendenzen, emotionale und partnerschaftliche Aspekte lassen sich ebenfalls im Gebäudegrundriss erkennen.

Die Resonanz der BewohnerInnen zu energetischen Defekten im Gebäude lässt sich durch Einbeziehung des Jyotish (vedische Astrologie) tiefergehender analysieren und bewerten.

Die Ermittlung der persönlichen Himmelsrichtung erfolgt ebenfalls auf Grundlage der vedischen Astrologie (über das Geburtshoroskop). Ein längerer Aufenthalt - wie beim Schlafen und Arbeiten - sollte nach Möglichkeit in einer der Himmelsrichtungen erfolgen, die für uns förderlich sind (z. B. Gesundheit, Erfolg, Reichtum).

Richten wir uns in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen der vedischen Architektur ein, entsteht ein harmonisches und schützendes (feinstoffliches) Energiefeld in unseren Lebensräumen. Diese Energie unterstützt uns in der Verwirklichung unserer Ziele und Wünsche. Sie wirkt sich harmonisierend auf unser körperliches, seelisches, geistiges und spirituelles Gleichgewicht aus.